KW32 #LiquidInspiration: Eine Frage der Sicherheit

Auf einen Blick:

Black Hat und Defcon sind die größten Hackermessen der Welt, Tausende IT-Experten treffen sich dort mitten in der Wüste Nevadas.
Was hier besprochen wird, ist oft hochbrisant und führt schon mal zu Vortragsverboten oder hastigen Warnmeldungen durch das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.  Nichtsdestotrotz werden dort Themen besprochen, die für alle von uns höchte Relevanz haben. Denn es geht um unsere Sicherheit. Für Neulinge liegen in den Hotels beispielsweise Tipps für das Verhalten während der Veranstaltungen aus.

  • Die Schlüsselkarte zu deinem Hotelzimmer kann durch Berührung gescannt werden, also stecke sie tief in dein Portemonnaie.
  • Benutze eine Geldbörse mit RFID-Schutz, wenn du Kreditkarten oder Ausweise mit einem Chip dabei hast.
  • Benutze keine Geldautomaten in der Nähe einer der beiden Konferenzen.

Doch es geht noch um wesentlich mehr. Bekannt sind Black Hat und Defcon natürlich auch für spektakuläre Hacks. Denn eine Zielsetzung ist unter anderem auch, für die „Angriffsmöglichkeiten“ unserer heutigen Zeit zu sensibilisieren. Die Liste der Produkte, die kunstvoll kaputtgemacht werden, ist auch 2019 beeindruckend: iPhones, FaceTime und macOS von Apple, Microsofts Cloud, Google Home, 5G-Netzwerke und 4G-Router, Smart TVs, DSLR-Kameras, Saugroboter und und und

Für mich kommt es damit unter anderem zu einer entscheidenden Frage.

Was darf man heute noch nutzen und vor allem glauben?

Algorithmen und künstliche Intelligenzen sind nur so gut wie die Menge an Daten, die ihnen zur Verfügung steht. Doch es geht vor allem auch um die Kontexte und die Erschaffung neuer Systeme. Black Hat, Defcon und Co zeigen, wie Netzwerke zusammenwirken und das es in JEDEM System, das sich durch unterschiedliche Komponenten zusammensetzt, auch eine Schnittstelle für Angriffsmöglichkeiten gibt.

Was wir daraus lernen können:

Sicherheit steht an oberster Stelle. Das erzählen uns Unternehmen wie Facebook, Apple, Google und Co


Der iPhone-Konzern Apple schraubt die Belohnung für neu gefundene und vertraulich gemeldete Sicherheitslücken in seiner Software auf bis zu eine Million Dollar hoch.

Saarbrücker Zeitung

Für jeden einzelnen von uns heißt das aber vor allem, dass man sich aktiv mit seinem Nutzerverhalten auseinandersetzen muss. Man sollte Kontexte grundlegend verstehen und sich bewusst darüber sein, welchen Gefahren man sich in der Nutzung digitaler Anwendungen hingibt.

Das beginnt mit der Eingabe seiner Heimatadresse im Navigationsgerät des Autos.

InspirationFiles:

Spiegel: Black Hat und Defcon in Las Vegas

The Lawfare Podcast: Hack, Dump, Divide

t3n: DeepFakes


Über den Autoren:

André Paetzel
André Paetzel
Mein ein Name ist André Paetzel und ich bin 31 Jahre jung. Ein echtes Kind des „Ruhrpotts“. Nach meinem Abitur zog es mich ins Rheinland, wo ich in die Medienwelt eintauchen durfte. Heute bin ich als Head of Brand bei Kienbaum tätig.
Seit nun mehr 10 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Marken im Kontext der Digitalisierung. Diese Welt reizt und inspiriert mich.

In meinen #MicroMoments halte ich sie für euch und mich fest.

Weitere #micromoments: