KW39 #LiquidInspiration: Mehr Mensch sein


Francis Bacon (1909-1992) gilt als einer der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts. In seinen Zeichnungen und Malereien steht dabei grundsätzlich der Mensch im Zentrum.  Er war einer der wildesten britischen Künstler seiner Zeit.
Bacon war ausschließlich am Menschenbild interessiert. Und das setzte er, wie kaum ein anderer, bewusst in Szene.

Der Szenerie nacheifern

Vor einigen Tagen schrieb ich über „We Create the Hive„. Einem Netzwerk an Kreativen und Schaffenden, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die Welt ein Stückchen Kreativer zu machen. Mittwoch war es dann soweit.

Auf einen Blick

Mehr als 200 kreative Köpfe trafen sich im Kunstpalast. Mit dabei Sarna Röser, Bundesvorsitzende bei Die Jungen Unternehmer, Tatjana Kiel, CEO Klitschko Ventures, Sebastian Kehl, ehem. Nationalspieler und Leiter der Lizenzspieler Abteilung bei Borussia Dortmund, Christin Schack, Business Director Central Europe bei 3M und Prof. Dr. Walter Jochmann von Kienbaum.

Und es ging um nichts geringeres als um uns.

Human is the next big thing

Mit Frank Dopheide hatten wir zu Beginn des Abends nicht nur einen inspirierenden Impulsgeber, sondern vor allem auch einen „alten“ Weggefährten. Er nahm uns mit auf eine 7-minütige in Reise in der Welt der Vorstandsetagen und CEO-Büros. Kein Wunder also, dass es danach ähnlich spannend weiterging. Denn das Thema „Leadership“ wird aktuell mehr strapaziert denn je.

Was Mitarbeiter wollen

Mitarbeiter bevorzugen eine Führungskraft, die …
… charismatisch ist, als Vorbild fungiert, eine Vision vermittelt und motiviert (transformational).
… konkrete Ziele formuliert und konstruktive Rückmeldungen gibt (strategisch).
… wertorientiert und transparent handelt sowie Selbstständigkeit fördert (ethisch).

Mitarbeiter wollen keine

Führungskraft, die …
… die Arbeitsleistung und die Mitarbeiter permanent kontrolliert und diese durch Belohnung/Bestrafung reguliert (transaktional).
… es vermeidet selber Entscheidungen zu treffen und mit allem einverstanden ist (Laissez-faire).

Eigen- vs Fremdwahrnehmung

Bei der Einschätzung des eigenen Führungsstils verorten sich Führungskräfte in Deutschland deutlich häufiger in den als positiv wahrgenommenen Führungsstilen, als es deren Angestellte tun. Die Selbst- und Fremdwahrnehmung weicht für die Mehrheit der Führungsstile – mit Ausnahme der direktiven Führung – stark voneinander ab.

Was wir daraus lernen können:

Du selbst bist die treibende Kraft

Wladimir Klitschko

Wenn wir Veränderung herbeisehnen, müssen wir sie selber leben. Denn keiner von uns wird es schaffen, den Herausforderungen als Einzelkämpfer stand zu halten.

Führungskräfte sind immer nur so gut wie ihr Team

Prof. Dr. Walter Jochmann

Es gilt daher mehr denn je, die Potenziale der eigenen Leute zu evaluieren, die Sinnhaftigkeit des „Schaffens“ zu hinterfragen und sich das gemeinsame Ziel vor Augen zu führen.

Nur so können wir die Zukunft gemeinsam gestalten. Denn eines steht fest.

The next big thing is human

Frank Dopheide

Über den Autoren:

André Paetzel
André Paetzel
Mein ein Name ist André Paetzel und ich bin 31 Jahre jung. Ein echtes Kind des „Ruhrpotts“. Nach meinem Abitur zog es mich ins Rheinland, wo ich in die Medienwelt eintauchen durfte. Heute bin ich als Head of Brand bei Kienbaum tätig.
Seit nun mehr 10 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Marken im Kontext der Digitalisierung. Diese Welt reizt und inspiriert mich.

In meinen #MicroMoments halte ich sie für euch und mich fest.

Weitere #micromoments: