KW40 #LiquidInspiration: Trend-Stacking

Noch nie gehört? Ich auch nicht, bis ich über den Artikel bei t3n gestolpert bin. Hier gibt es die Geschichte übrigens auch als Podcast.

Auf einen Blick:

Sich Kontexte zu erschließen ist nicht nur im „worldwideweb“ das A und O. Auch wer gründet sollte sich mit Geschäftsmodellen, seinen Wettbewerbern und vor allem seinen Kunden, auch gerne Nutzer genannt, auseinandersetzen. Dabei geht es vor allem darum herauszufinden, was die Bedürfnisse sind, die am Ende des Tages befriedigt werden sollen.


Den Begriff „Stacking“ hörte man zuletzt vor allem auch aus einem anderem Zusammenhang.

Unter dem Stacking-Phänomen versteht das Abschließen mehrerer SVoD-Abos (Subscription-Video-on-Demand) oder die so genannte Parallelnutzung von zwei oder mehr Streamingportalen. Also Plattformen wie Netflix und Co.

Blickpunktfilm

Doch was bedeutet nun Trend-Stacking?

Hierbei geht es um das erforschen von allgemeinen Trends, die in Kontext zu Branchen und weiteren Themen gesetzt werden. Wie kann sowas aussehen?

Nun ja, man könnte das Netz beispielsweise mit folgenden Schlagworten durchsuchen.

  • trends
  • megatrends
  • current trends
  • biggest trends
  • future trends
  • hottest trends

Was ihr nun erhalten werdet sind relativ allgemeine Suchergebnisse. Ergebnisse die gerade trenden und die Schlagworte gut bedienen. Was passiert aber, wenn ihr die selbigen Schlagworte in einen neuen Kontext setzt? Zum Beispiel mit einer Branche oder Nische?

  • fitness trends apps
  • fashion trends millennials
  • global trends sustainability
  • spiritual trends San Francisco

Die Ergebnisse werden sich grundlegend voneinander unterscheiden. Letztere Keywords werden nämlich Ergebnisse ausweisen, die Kontexte von Branche und Trends erschließen.

Was wir daraus lernen können:

Trend-Stacking bedeutet, neue Entwicklungen miteinander zu kombinieren und so eine Lösung zu schaffen, die für ein allgemeines Problem als die aktuell beste gilt.

Torben PLatzer, t3n

Torben beschreibt es in seinem Artikel am Beispiel von Tinder und Co recht deutlich. Denn diese Plattformen, auch Über gehört dazu, machen vor allem eines. Sie brechen alte Konventionen.

Das heißt, sie hinterfragen gelerntes und setzen auf dem bisherigen Geschäftsmodell auf. Allerdings mit der Grundidee, aus anderen Branchen Adaptionen vorzunehmen und diese hier einzusetzen.

Dabei sollte der Fokus ganz klar auf den Bedürfnissen der Zielgruppe und aktuellen Trends liegen.

Über den Autoren:

André Paetzel
André Paetzel
Mein ein Name ist André Paetzel und ich bin 31 Jahre jung. Ein echtes Kind des „Ruhrpotts“. Nach meinem Abitur zog es mich ins Rheinland, wo ich in die Medienwelt eintauchen durfte. Heute bin ich als Head of Brand bei Kienbaum tätig.
Seit nun mehr 10 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Marken im Kontext der Digitalisierung. Diese Welt reizt und inspiriert mich.

In meinen #MicroMoments halte ich sie für euch und mich fest.

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