KW43 #LiquidInspiration: Gaia-X – die EuropaCloud

Kommenden Dienstag steigt der Digitalgipfel der Bundesregierung in Dortmund.

Im Zentrum der Konferenz steht vor allem ein Thema, Gaia-X.

Auf einen Blick

Im Kern geht es darum, die Serverkapazitäten vieler kleiner und großer Unternehmen in Europa so miteinander zu vernetzen, dass die „Daten sicher und vertrauensvoll verfügbar gemacht, zusammengeführt und geteilt werden können“

An der Planung sind unter anderem die Deutsche Bank, Telekom und SAP beteiligt. Dies bestätigt ein Papier, das der FAZ vorliegt.

Mit diesem Projekt verfolgt man vor allem eines. Die Unabhängigkeit von beispielsweise amerikanischen Anbietern. Daten sind ein sensibles Geschäft und gelten als einer der wichtigsten Rohstoffe.

Datensicherheit im Fokus

Unternehmen und Organisationen in Europa setzen bei ihren Cloud-Anwendungen bislang vor allem auf Anbieter aus den USA.

An dem Projekt sind Anwender und Anbieter aus der öffentlichen Verwaltung, dem Gesundheitswesen, Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen beteiligt. Es sieht die Vernetzung dezentraler Infrastrukturdienste, „insb. Cloud- und Edge-Instanzen, zu einem homogenen, nutzerfreundlichen System vor“, heißt es in dem Papier. Anders als beim Cloud Computing werden Daten beim Edge Computing (Edge = Rand, Kante) dezentral verarbeitet.

Bedeutung von Gaia

Wie man auf den Begriff kam? Keine Ahnung. Aber wie in vielen anderen Projekten auch, hat man sich in der griechischen Mythologie bedient. Gaia ist der Name einer griechischen Göttin. Griechisch gebedeutet „Erde“. Gaia ist als Göttin der Erde bekannt. Nun macht sich also auch die Regierung auf den Weg, die Erde neu miteinander zu vernetzen.

In HesiodsTheogonie entsteht Gaia als eine der ersten Gottheiten aus dem Chaos.

Hoffen wir mal, dass wir nicht zu sehr im Chaos stecken …

Über den Autoren:

André Paetzel
André Paetzel
Mein ein Name ist André Paetzel und ich bin 31 Jahre jung. Ein echtes Kind des „Ruhrpotts“. Nach meinem Abitur zog es mich ins Rheinland, wo ich in die Medienwelt eintauchen durfte. Heute bin ich als Head of Brand bei Kienbaum tätig.
Seit nun mehr 10 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Marken im Kontext der Digitalisierung. Diese Welt reizt und inspiriert mich.

In meinen #MicroMoments halte ich sie für euch und mich fest.

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