the power of networks

Je tiefer die Stille, desto höher die Inspiration.

Nein, still bin ich auf keinen Fall. Eher manchmal zu laut und zu forsch, sagt man mir nach.

Vielleicht einer der Gründe, warum ich schon früh anfing, Veranstaltungsformate zu entwickeln.

Vor rund 10 Jahren ließen Johannes Lenz und Ich den ersten Twittwoch in der Ideenbotschaft bei Grey stattfinden. Wir sprachen mit Frank Dopheide, der damals Chairman war und sowohl zu GREY Zeiten, als auch Deutsche Markenarbeit und Handelsblatt Zeiten nicht von meiner Seite weichen wollten. Er sagte …

Helm auf und Arschbombe, ihr macht das schon…

Frank Dopheide

Das wir dann einen hochrangigen Kreativen vom Wettbewerb und keinen geringeren als Amir Kassaei einluden, störte ihn nicht. Denn auch das gehört zum Netzwerken dazu. Offen sein für konstruktive Krititk.
Glaubt ihr nicht? Könnt ihr hier aber nachlesen. Es war der 01.09.2010. Thomas Knüwer hat es festgehalten und es ging um die „Hässlichkeit des Internets“
Es folgten viele weitere Twittwochs, zusammen mit Johannes und dann Daniel Fiene. Wir besuchten das NRW Forum, die Tonhalle, den Kunstpalast, die RP, den Air Berlin Flugzeughangar und und und … Zu Gast hatten wir damalige Google Kommunikationschefs wie Stefan Keuchel, Intendanten wie Michael Becker, Piloten wie Captain Joe, zukünftige Bundesverdienstkreuzträger wie Igor Levit und viele mehr.

Auf den Twittwoch folgten weitere Formate. Über die #Tweetups, hin zu #InspirationsCoffees, zu #InspirationsDays und unzähligen Besuchen von #InspirationBrunches.

Und irgendwann entstand Creative Hive. Ein Format, ja vielmehr eine Community, die ich nun seit fast 4 Jahren zusammen mit Christoph Pietsch gestalten darf. Dabei ist die Kreativität eine der zentralen Kräfte für die positive Veränderung unseres Zusammenlebens.


Und das gilt für die Wirtschaft wie für die Gesellschaft. Heute und in der Zukunft.

Christoph Pietsch

Dabei ging es mal um Growth und Transformation

dann um Creative Leadership

und ein anderes mal um Creative Culture

Oft wird einem bei der Organisation und Durchführung solcher Formate die Frage gestellt, warum man sich in seiner Freizeit solche Mühen macht, andere Leute miteinander zu vernetzen … Doch die Antwort ist ganz einfach


Weil man jedes mal inspirierter und klüger nach Hause geht

Thomas, the engineering Artist, Schönauer

Dabei ist das Thema der Inspiration für mich der kleinste gemeinsame Nenner eines jeden Netzwerkes. Es braucht sie, um Kraft zu entfalten und neue Bewegungen freizusetzen.

Dabei geht es mir um Achtsamkeit und dem Bewusstsein, dass man der Inspiration Aufmerksamkeit schenken sollte.

The only source of knowledge is experience

In einem unserer internen Formate hatten wir bei Kienbaum das Vergnügen, einem unserer Beiratsmitglieder Sebastian Borek zu lauschen. Sebastian ist CEO und Mitgründer der Founders Foundation und in unterschiedlichsten Gremien aktiv. Sein Impuls:


Netzwerke erhöhen die Inspirationskraft. Und das persönliche Ambitionsniveau jedes Einzelnen führt zu neuen Chancen und Energien.

Sebastian Borek

Agilität, Kollaboration und Co fordern heute nicht nur Strukturen und Prozesse in Unternehmen, sondern auch die eigene Persönlichkeit. Für manch einen wirken die vielen Themen, die auf einen einprasseln, vielleicht sogar wie eine zentrifugale Kraft.

Die EGO Challenge

Vielschichtige Herangehensweisen treffen dabei auf persönliche Herausforderungen. Und meist bleibt nicht wirklich viel Zeit dafür. Oder sie wird einem nicht gegeben. Schwierig, vor allem wenn man sich vorstellt, dass die persönliche Reifung erst durch eine Menge an Erfahrung entsteht. Doch wie will man die persönliche Reifung fördern, wenn man nicht weiß, welchen Weg man einschlagen soll? Nur zu oft fällt man dann in alte Muster. In Muster, die einem Sicherheit bieten und in denen man sich wohlfühlt.
Doch genau diese Muster sind es, die einen oftmals nicht weiter nach vorne bringen. Dann braucht es Netzwerke, die einem einen neuen Gedankenraum eröffnen. Die die Routinen aufbrechen.

Routine macht uns krank

Wahrlich ein Problem, an das viele nicht glauben wollen. Routine ist nämlich wahrlich ein Killer für unser Gehirn und unsere Gesundheit. Sie ist ein Jäger unserer Neugierde. Und hat sie diese gefangen, lässt sie sie nicht mehr los. Gesellt sich noch die Unwissenheit dazu, warum man gewisse Dinge eigentlich tun muss, die man für sich selber nicht einordnen kann, wird unser persönlicher Antrieb enorm gehemmt.

Aus diesem Grund kann ich für mich nur eines sagen.

Die Kraft der Netzwerke hat mir in der Vergangenheit nicht nur eine Vielzahl inspirierender Momente beschert, sondern sie hat mich mit klugen Köpfen, inspirierenden Denkern und talentierten Machern zusammengebracht. Sie hat mir Vielfalt und unterschiedliche Betrachtungsweisen gezeigt. Sie hat Leute zusammengebracht, die sich so vermutlich nicht, oder erst wesentlich später kennengelernt hätten.

Ich möchte Euch dazu einladen, eines unsere nächsten Formate, egal ob #InspirationCoffee, #CreativeHive oder Kienbaum Event zu besuchen.

Ihr werdet inspirierter nach Hause gehen. Versprochen.

Über den Autoren:

André Paetzel
André Paetzel
Mein Name ist André Paetzel und ich bin 32 Jahre jung. Ein echtes Kind des „Ruhrpotts". Nach meinem Abitur zog es mich ins Rheinland, wo ich in die Medienwelt eintauchen durfte. Heute bin ich als Brand Experience Officer bei Kienbaum tätig.
Seit nun mehr 10 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Marken im Kontext der Digitalisierung. Diese Welt reizt und inspiriert mich.

In meinen #MicroMoments halte ich sie für euch und mich fest.

Weitere #micromoments: